Wie ich zum Nähen kam
Ja, wie ich zum Nähen kam. Den ersten Kontakt mit einer Nähmaschine, an den ich mich mehr oder weniger erinnern kann, muss während meiner Grundschulzeit gewesen sein. In TG (Textiles Gestalten) habe ich einen Weihnachtsmann im Kreuzstich gestickt. Zuhause wurde dieser auf ein Stück Stoff genäht, aus dem im Anschluss ein kleines Säckchen wurde. Ob ich es selbst genäht habe, kann ich nicht mehr genau sagen. Aber das war eine bleibende Erinnerung an die Nähmaschine.
Irgendwann, Jahre später, kurz vor meinem Sommerurlaub, kam mir die Idee, dass ich die kommende freie Zeit nutzen möchte, um mir ein kleines Täschchen zu nähen. So bestellte ich mir direkt eine Nähmaschine von Singer. Die musste gut sein, denn meine Mutter hatte schließlich auch eine von denen.
Während die Nähmaschine noch zugestellt wurde, habe ich im Stoffgeschäft in der Nachbarstadt mir passende Materialien ausgesucht. Vorher fiel die Entscheidung auf ein Täschchen von Pattydoo – und zwar die Susie. Ein kleiner Kosmetikbeutel mit Reißverschluss und Kellerfalten. Ich hatte ja auch Zeit 😉
Es hat funktioniert. Die Susie war mit Hilfe der Nähvideos von Pattydoo fertig. Der Schnitt Kimono Tee von Maria Denmark und die Liv, ebenfalls von Pattydoo, waren meine ersten selbstgenähten Kleidungsstücke für mich. Mein Patenkind hat auch etwas bekommen, aber das war schon ganz schön frickelig.
Irgendwann folgte eine Overlock und auch die Singer wurde ausgetauscht. Diese hörte sich beim Nähen wie ein Tacker an. Meine neuen Maschinen kommen von W6. Diese schnurren richtig.
Genäht wurde dann immer mehr. Mützen, Loops, Taschen, T-Shirt aber auch Kleider. Bevorzugt die Schnittmuster von Pattydoo – aufgrund der tollen Nähvideos. Man kann sagen, dass diese Videos mir das Nähen beigebracht haben.
